Category Archives: Konzerte

Auf’s Neue (SoSe 21)

Am Sonntag, 18.07.2021 wurde unser Sommerprogramm Auf’s Neue pandemiebedingt als „Werkstatt-Konzert“ in der Peterskirche Heidelberg aufgeführt. Das Programm beinhaltete Lieder zu den Themen Aufbruch und Frühling.

Konzertplakat SoSe 21
Proben in der Peterskirche vor dem Werkstattkonzert.

Ein deutsches Requiem (WiSe 19/20)

Wie der Werktitel bereits vorwegnimmt, ist „Ein deutsches Requiem“ von Brahms keine Vertonung der lateinischen Totenmesse. Vielmehr hebt es sich sowohl sprachlich als auch inhaltlich von anderen Requiems deutlich ab. So stehen nicht etwa die Trauer und Verzweiflung im Vordergrund, sondern Zuversicht, Hoffnung und der Trost der Hinterbliebenen. Hierfür stellte Brahms biblische Texte aus dem Alten sowie aus dem Neuen Testament zusammen und setzte eine bekannte Passage der Bergpredigt direkt an den Anfang des Requiems: „Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden“.

Zu hören war das Werk in der Fassung für Soli, Chor und Orchester:
Das Konzert unter der Leitung von Xaver Detzel wurde durch das Orchester der Peterskirche und erneut durch die glänzenden Solisten Julika Birke (Sopran) und Michael Roman (Bariton) bereichert.

RNZ-Presseartikel zu unserem Konzert im Wintersemester 2019/20:

Rhein-Neckar-Zeitung, Christoph Wagner, 06.02.2020
Rhein-Neckar-Zeitung, Christoph Wagner, 06.02.2020
Konzertplakat WiSe 2019/20
Konzertplakat WiSe 2019/20

Fly me to the moon (SoSe 19)

Auch in diesem Jahr erwartete die Konzertbesucher ein liebevoll zusammengestelltes A cappella-Programm, diesmal zum Thema „Unterwegs“: von Choo Choo Train bis Comedian Harmonists, von Reisesegen bis Mendelssohns Nunc dimittis oder der Wegweiser aus Schuberts Winterreise.

Aufgeführt wurde Musik aus verschiedenen Jahrhunderten, klassisch bis modern. Ernste Suche, Sehnen, aber auch vergnügte Aufbruchsstimmung und lustiges Verreisen, die Zusammenstellung ließ Raum für viele Blickwinkel. Es war ein facettenreiches Programm unter der Leitung von Xaver Detzel und wir freuten uns, dass das eigentliche A cappella-Programm wieder von Felicity Hotasina am Klavier bereichert wurde.

Elias – Felix Mendelssohn Bartholdy (WiSe 18/19)

Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde am Samstag, den 02. Februar 2019 in der Matthäuskirche Mannheim und am Sonntag, den 03. Februar 2019 in der Peterskirche Heidelberg aufgeführt, in Begleitung durch das Orchester der Peterskirche und unter der Leitung von Xaver Detzel. Auch in diesem Jahr freuten wir uns ganz besonders über die in unserem Konzert mitwirkenden.
Solisten: Julika Birke, Sopran; Annerose Hummel, Alt; Michael Connaire, Tenor und Michael Roman, Bass.

Konzertplakat WS 18/19

Mendelssohn komponierte den „Elias“ im Jahre 1845/46, etwa 10 Jahre nach dessen Schwesterkomposition „Paulus“. Er löste sich in diesem Werk allerdings stärker von den formalen Konventionen eines Oratoriums und bewegte sich hin zu einer dramatisch ausgerichteten Textanlage: Rede und Widerrede, Frage und Antwort erzählen spannungsreich die Lebensgeschichte des Propheten Elias. Dieser verkündigt zunächst dem im Glauben abgekommenen Volk Israel eine lange Zeit der Dürre und fordert später die Priester der Gottheit Baal beim Stieropfer am Berge Karmel erfolgreich heraus. Am Ende wird er gen Himmel entrückt.

Vielen sind sicherlich einzelne Stücke aus der Komposition wie „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ oder „Hebe deine Augen auf zu den Bergen“ bereits wohlbekannt, im „Elias“ erklangen sie eingebettet in das ihnen zugehörige bemerkenswerte Gesamtwerk.

Aus des Meeres tiefem Grunde (SoSe 18)

Chormusik zum Thema Wasser aus verschiedenen Jahrhunderten

Wasser – gerade an jenen heißen Sommertagen eine köstliche Erfrischung.  Aber die Bedeutung ist natürlich weiter: Wasser und Wein, Quelle des Lebens, geheimnisvolle Stille, Spiegel der Sehnsucht, berauschende Stürme… Das nasse Element ist so untrennbar mit unserem Leben verbunden, in die Geschichte von Kultur und Alltag eingewoben, dass über Zeit und Umstände hinweg reichlich Werke auf das Wasser bezogen wurden: von Schütz und von Brahms, von Rheinberger und von Elgar, von Whitacre oder in Traditionals.

Die Reise führte an verschieden Orte, ob „down to the river to pray“ oder doch an die „Wasser zu Babel“, ob in den „Walfisch“ oder „over London“. Es erwartete die Zuhörer eine wunderbare „Water Night“, in der so manches feine Stück „aus des Meeres tiefem, tiefem Grunde“ erklang!

Wir freuten uns, dass das eigentliche A-Capella-Programm in diesem Jahr von Felicity Hotasina am Klavier bereichert wurde.

Das Konzert wurde im Rahmen unserer Konzertfahrt nach Konstanz ein weiteres mal in der Lutherkirche Konstanz aufgeführt.

Konzertplakat SoSe18

Messiah (WiSe 17/18)

An dieser Stelle eine ein Bericht über die beiden Winterkonzerte des ESG-Chores Heidelberg: „Messiah“ von Georg Friedrich Händel, am Samstag, den 03. Februar 2018, um 19.30 Uhr in der Matthäuskirche Mannheim und am Sonntag, den 04. Februar 2018, um 19.00 Uhr in der ausverkauften Peterskirche Heidelberg.

Den „Messiah“, sein wohl berühmtestes Oratorium, komponierte Händel nach einer Textzusammenstellung von Charles Jennens, die Uraufführung fand im Jahre 1742 in Dublin statt. Durch die Auswahl der Bibelverse gliedert sich das Werk in drei Teile, von denen jeder besonders bekannte musikalische Themen und ebenso feine Zierden enthält:

Teil 1, die „Verheißung und Geburt des Heilandes“ berührt gleich zu Beginn durch seine Eröffnungssinfonie, deren Klänge unverkennbar auf das Oratorium einstimmen. Händels strahlender Chorus „Hallelujah“ beschließt Teil 2, die „Passion und Auferstehung Jesu“. Zuletzt rückt in Teil 3 die „Erlösung“ ins Blickfeld: Eindrucksvoll mündet der Dank für Gottes Gnade am Ende im „Amen“.

Aufgeführt wurde der englische Originaltext unter der Leitung von Xaver Detzel, wir freuten uns sehr über zwei gelungene Konzerte, wie auch die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet.

Konzertkritik Rhein-Neckar-Zeitung, 09. Februar 2018
Konzertkritik Rhein-Neckar-Zeitung, 09. Februar 2018
Konzertplakat 2017/2018

Konzerplakat WiSe 2017/2018

Evening Rise (SoSe 17)

„Chormusik zu Ferne, Nacht und Ungewissheit„: die Konzerte unter diesem Titel fanden am Samstag, den 22. Juli 2017, um 20 Uhr in der Klosterkirche Lobenfeld und am Sonntag, den 23. Juli 2017, um 19 Uhr in der Peterskirche Heidelberg statt. Herzlichen Dank für den zahlreichen Besuch, zwei prall gefüllte Kirchen und die positive Resonanz – es war uns wieder einmal eine große Freude unser Konzertprogramm zu singen!

Plakat SoSe 2017

Ein interessanter Titel – ein interessantes Programm: Ob Goethe, Fauré oder Brahms, ob die Comedian Harmonists oder Enya und Howard Shore – zu wohl allen Zeiten haben sich Dichter, Musiker und andere Künstler mit den Sehnsüchten und Träumen beschäftigt, die ein lauer Sommerabend heraufbeschwören kann, aber auch mit den Ängsten und Zweifeln, die in der Nacht erwachen.

Es erklang eine außergewöhnliche Zusammenstellung von Romantik bis Musical, die es möglich machte, dem Rauschen einer Waldesnacht gleichwohl zu lauschen wie den Schatten unter Mond und Abendstern oder den guten Wünschen eines Abendsegens.

Hier können Sie die Konzertkritik der Rhein-Neckar-Zeitung lesen:

Rhein-Neckar-Zeitung, 26. Juli 2017
Rhein-Neckar-Zeitung, 26. Juli 2017

Wie der Hirsch schreit (WiSe 16/17)

Wie der Hirsch schreit – Der 42. und 95. Psalm“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, zu diesem Konzert hat der Chor der Evangelischen Studierendengemeinde Heidelberg (ESG-Chor) am 04. Februar 2017 um 19:30 Uhr in der Matthäuskirche Mannheim und am 05. Februar 2017, 19 Uhr in der Peterskirche Heidelberg ganz herzlich eingeladen. Begleitet wurde der Chor vom Orchester der Peterskirche.

Plakat WiSe 2016/2017

„Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir“ – so erklingt der erste Gesang des 42. Psalms von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847).

Im Laufe des Werks wird die tiefe Sehnsucht und Rückbezogenheit auf Gott thematisiert.

Die Psalmvertonung, die Mendelssohn selbst als eine seiner besten Kirchenkompositionen einschätzte, spürt mit musikalischen Mitteln sensibel dem Gang von Sehnsucht und Klage bis hin zum überschwänglichen Lob nach, das in einer groß angelegten Schlussfuge zum Ausdruck kommt.

„Kommet herzu! Kommet herzu!“ ist dagegen der Duktus des 95. Psalms, der festlich wie ein Paukenschlag die Hörenden zum Lobpreis Gottes auffordert. Mal andächtig, dann wieder mit stolzer Gewissheit wird dies in Musikgewalt und einer beeindruckenden Dynamik verkörpert.

Neben diesen beiden Psalmen wurden noch weitere Werke von Mendelssohn wie Psalm 100, „Hör mein Bitten“ und das Nunc dimittis aufgeführt.

Samstag wie Sonntag, in Matthäus- und Peterskirche, unter der Leitung von Lukas Ruckelshausen und der von Xaver Detzel hatten wir zwei wunderbare Konzerte, die uns (und, so hoffen wir, auch so manchem Besucher) noch lange im Ohr bleiben werden!

Vielen Dank an alle, die mit dabei waren, mitgesungen, -gehört, -gefühlt haben! Es gab tolle Musik-Momente, und eine intensive Gespanntheit von Seiten des Chors und des Publikums…

Auch die Rhein-Neckar-Zeitung war begeistert:

Wie der Hirsch schreit – Der 42. und 95. Psalm“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, zu diesem Konzert hat der Chor der Evangelischen Studierendengemeinde Heidelberg (ESG-Chor) am 04. Februar 2017 um 19:30 Uhr in der Matthäuskirche Mannheim und am 05. Februar 2017, 19 Uhr in der Peterskirche Heidelberg ganz herzlich eingeladen. Begleitet wurde der Chor vom Orchester der Peterskirche.

Plakat WiSe 2016/2017

„Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir“ – so erklingt der erste Gesang des 42. Psalms von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847).

Im Laufe des Werks wird die tiefe Sehnsucht und Rückbezogenheit auf Gott thematisiert.

Die Psalmvertonung, die Mendelssohn selbst als eine seiner besten Kirchenkompositionen einschätzte, spürt mit musikalischen Mitteln sensibel dem Gang von Sehnsucht und Klage bis hin zum überschwänglichen Lob nach, das in einer groß angelegten Schlussfuge zum Ausdruck kommt.

„Kommet herzu! Kommet herzu!“ ist dagegen der Duktus des 95. Psalms, der festlich wie ein Paukenschlag die Hörenden zum Lobpreis Gottes auffordert. Mal andächtig, dann wieder mit stolzer Gewissheit wird dies in Musikgewalt und einer beeindruckenden Dynamik verkörpert.

Neben diesen beiden Psalmen wurden noch weitere Werke von Mendelssohn wie Psalm 100, „Hör mein Bitten“ und das Nunc dimittis aufgeführt.

Samstag wie Sonntag, in Matthäus- und Peterskirche, unter der Leitung von Lukas Ruckelshausen und der von Xaver Detzel hatten wir zwei wunderbare Konzerte, die uns (und, so hoffen wir, auch so manchem Besucher) noch lange im Ohr bleiben werden!

Vielen Dank an alle, die mit dabei waren, mitgesungen, -gehört, -gefühlt haben! Es gab tolle Musik-Momente, und eine intensive Gespanntheit von Seiten des Chors und des Publikums…

Auch die Rhein-Neckar-Zeitung war begeistert:

Rhein-Neckar-Zeitung, 07. Februar 2017
Rhein-Neckar-Zeitung, 07. Februar 2017