Geschichte

Guter Klang durch Gute Gemeinschaft

Menschen zusammenbringen, das war eine wichtige Idee, die Ulrich Wien bewegte, als er im Jahre 1990 einen Arbeitskreis Chor innerhalb der evangelischen Studierendengemeinde gründete. Die Hoffnungen waren groß, aber so richtig sicher, ob sein Vorhaben Erfolg haben würde, war sich Wien nicht. Umso größer war dann die Freude, als zur ersten Probe im Oktober mehr als 100 junge Leute den Saal der ESG füllten, so viel, dass sie „nicht nur auf den Stühlen, sondern auf allen Fensterbänken und halbhohen Einbauschränken“ Platz nehmen mussten, wie er in der Festschrift zum 20jährigen Jubiläum des Chors berichtet. War die Gruppe in den ersten Proben noch sehr heterogen, wandte sich das Blatt spätestens nach der ersten gemeinsam verbrachten Chorfreizeit im Pfälzer Wald, und aus einem zusammengewürfelten Haufen wurde eine richtige Gemeinschaft.

20-jähriges Jubiläum 05-2010

20-jähriges Jubiläum 05-2010

Die Natur eines Arbeitskreises sah darüber hinaus vor, dass sich die Studierenden selbst trugen, Initiative und persönlicher Einsatz waren gefragt. So formierte sich im Gründungsjahr auch der erste Beirat, der die Organisation der Konzerte und des Chorlebens übernahm. Die gemeinsam verbrachte Zeit, die ersten erfolgreichen Auftritte (u.a. Oratorio de Noël von C. Saint-Saens und die Messe D-Dur von Dvořák) und die gemeinsam aufgebrachte Arbeit führten zu einer hohen Identifikation der Sängerinnen und Sänger mit ihrem Chor.

So wie es im ersten Semester des Chores war, lässt es sich noch heute jedes Semester neu erleben: Musik, Gemeinschaft und Engagement, das sind die drei Geheimnisse des ESG-Chores und die tragenden Säulen des Konzeptes von Ulrich Wien, an dem bis heute nichts geändert wurde.
Fünf weitere Dirigenten und vierzehn Beiratsvorsitzende trugen das Projekt weiter, mehr als siebzig Konzerte hat der Chor gegeben und mehr als dreißig Fahrten unternommen. Viele große Werke, wie Haydens Schöpfung, Mozarts Requiem, Händels Messias, Bachs Johannespassion und jüngst wieder Brahms‘ Deutsches Requiem sind im Repertoire und die Unternehmungslust des Chores führte ihn u.a. nach Budapest, Wien und Salzburg, in die Toskana und nach Paris.

Musikalische Vielfalt bewahrt sich das Ensemble auch durch die regelmäßigen A-Capella-Konzerte in den Sommersemestern, bei denen auch weltliches Liedgut zu Gehör gebracht wird, wie z.B. Filmmusik im Sommersemester 2009. Auch vor gewagteren Projekten schrecken die Sängerinnen und Sänger nicht zurück, so wurde z.B. 2003 das „Requiem für einen polnischen Jungen“ des Heidelberger Komponisten Dietrich Lohff uraufgeführt.

Komplettiert wird die Chorarbeit durch Korrepetition und Stimmbildung. Ein unentbehrlicher Bestandteil ist seit 1991 außerdem der Förderverein, der den Chor finanziell unterstützt.


Im Mai 2010 feierte der ESG-Chor Heidelberg sein 20-jähriges Jubiläum.

Rhein-Neckar-Zeitung 11.05.2010

Rhein-Neckar-Zeitung 11.05.2010


25-jähriges Chorjubiläum

Am Sonntag, den 17.05.2015 feierte der ESG-Chor Heidelberg sein 25-jähriges Bestehen. Nach einem Festgottesdienst in der Peterskirche gab es einen anschließenden Empfang im Karl-Jaspers-Haus. Zugegen war nicht nur der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Prof. Dr. Ritter, sondern auch Dirigenten aus 25 Jahren Geschichte: Gründer Ulrich Wien, Monika Ludwig, Carsten Klomp und auch der aktuelle Chorleiter Xaver Detzel.

25-jähriges Jubiläum, 05-2015

25-jähriges Jubiläum, 05-2015

25-jähriges Jubiläum, 05-2015

25-jähriges Jubiläum, 05-2015

25-jähriges Jubiläum, 05-2015

25-jähriges Jubiläum, 05-2015

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Am 21. Juli 2015 schrieb die Rhein-Neckar-Zeitung über uns:

Rhein-Neckar-Zeitung 21.07.2015

Rhein-Neckar-Zeitung 21.07.2015